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Projekttage "Schau hin, misch dich ein" (SJ 15/16)

Unsere Projekttage "Schau hin, misch dich ein" vom 23. bis 25.05.2016 waren ein toller Erfolg.
Alle UNESCO-Projektschulen führten ihre Projekttage im Schuljahr 15/16 unter diesem Thema durch.

Mit Unterstützung von Eltern und weiterer Befürworter unserer Schule konnten wir wieder zahlreiche Projektgruppen anbieten.

Folgende Projekte standen für die Kinder zur Auswahl:

Gruppe 1: Die Reise einer Jeans (Frau Deckert)

Die Gruppe beschäftigte sich mit Baumwolle und virtuellem Wasser. Auf einer konsumkritischen Stadtführung in Saarbrücken mit Jean-Phillipe vom NES erfuhren die Kinder mehr über die Produktion von Kleidung in der Welt.

Gruppe 2: 112 - Hol Hilfe herbei (Frau Silkenbeumer)

Nicht wegschauen, wenn sich jemand verletzt, sondern helfen war die Devise in dieser Gruppe. Die Kinder lernten ein Lied und kennen jetzt die wichtigen 5 W-Fragen, die bei einem Notruf zu beantworten sind.

Besonders viel Spaß hatten die Kinder beim Anlegen von Verbänden und Pflastern.

Gruppe 3: Verschieden? Einzigartig? Oder doch irgendwie gleich? (Frau Geyer)

Wenn alle gleich wären, das wäre ja blöd. Wir sind alle einzigartig und besonders, jeder auf seine Art. Die Kinder gestalteten ein "Ich-Buch" und lernten spielerisch, dass man nur gemeinsam vorankommt.

Gruppe 4: Toleranz - auf den Spuren fremder Kulturen (Frau Schenkelberger)

Dem Buddhismus, Hinduismus, Judentum und Islam auf der Spur, tauchten die Kinder in der Projektwoche in fremde Kulturen ein und erfuhren viel Neues. Die kleinen Künstler fertigten unter anderem Buddha-Figuren aus Ton an. Besonders lustig fanden sie seine langen Ohrläppchen, denn die bedeuten Weisheit. Übrigens der dicke Bauch Buddhas bedeutet Glück – na, ob das die Gruppe zur gesunden Ernährung genauso sieht?

Gruppe 5: Menschen auf der Flucht (Frau Münster-Biehl)

Über 60 Millionen Menschen sind auf der Flucht weltweit. Hauptsächlich aus Ländern wie Syrien, Afghanistan, Irak und Eritrea. Warum fliehen diese Menschen aus ihrer Heimat? Wollen sie wieder dorthin zurück, wenn der Krieg vorbei ist? Findet man schnell Freunde in einem fremden Land? Fragen wie diese konnten die Kinder persönlich an Herrn Hamdo Kahwate und Herrn Ammar Shbib stellen, die beide aus Syrien geflüchtet sind. Frau Azrak war so freundlich und half bei der Übersetzung. Besonders betroffen waren die Kinder, als sie hörten, dass viele Kinder ohne Eltern hier nach Deutschland geflüchtet sind. Deshalb wollen sie einen Brief an die Bundeskanzlerin Frau Angela Merkel schreiben, dass für die Kinder mehr getan werden muss. Zum Abschluss gestalteten sie drei Schiffsplanken im Rahmen der Aktion von www.lebenretten.sternsinger.org

Gruppe 6: Fair Trade Initiative (Frau von Osterhausen, Winnie Mbindyo)

Die Kinder sagen – Kinderarbeit ist doof! Und fordern mehr Rechte für Kinder auf der ganzen Welt.  Die selbstbemalten Baumwolltaschen waren natürlich aus fairem Handel. Die Baumwolle ist nicht gespritzt und somit nicht gesundheitsgefährdend. Mit Winnie sprachen die Kinder passend zur diesjährigen EM über die Herstellung von Fußbällen. Leider sind die Produktionsbedingungen der großen Firmen nicht wirklich fair. Wie viel Arbeit es ist, einen Fußball zusammenzunähen, erfuhren die Kinder am eigenen Leib.

Gruppe 7: Wasser ist toll...oder? (Frau Blanchette)

In dieser Gruppe durfte experimentiert werden: Was schwimmt? Was sinkt?
Wasser ist kostbar und muss deshalb geschützt werden. Außerdem stand ein Ausflug auf dem Programm nach Rentrisch zum Wasserpfad und ins Wasserwerk. Ganz spannend war das Experiment mit der weißen Nelke, die sich am Ende blau gefärbt hat. Aber wie das funktioniert verraten wir hier nicht!

Gruppe 8: Umweltverschmutzung...Müll trennen reicht ja wohl! (Frau Härtner)

Nein! Leider reicht das nicht! Stellten die Kinder in dieser Gruppe ganz schnell fest. Aber es ist auch wichtig. Schockiert stellte die Gruppe im Wald fest, dass viel zu viel Müll in der Natur herumliegt. Die Gruppe bewaffnete sich mit Greifzangen und Mülltüten, um den Scheidter Wald zu säubern. Dass man Müll noch kreativ nutzen kann, sehen die Kinder am Beispiel von Klopapierrollen und leeren Milchpackungen, aus denen praktische Stiftehalter gebastelt wurden. Alle waren sich einig: Upcycling – ist super und sieht noch dazu gut aus!!!

Gruppe 9: Sozial- und Deeskalationstraining (Herr Dahmer)

Das eigene Ich stärken ist sehr wichtig und deshalb spielte die Gruppe Spiele wie zum Beispiel Pantomime, um das Selbstvertrauen zu fördern. Sie übten, wie Konflikte verbal gelöst werden können und spielten Rollenspiele. Aber auch das Thema Gleichberechtigung in Gruppen ist sehr wichtig. Denn es gibt immer Vordrängler und andere, die sich heraushalten wollen. Eine Gruppe ist nur stark, wenn alle gleich mit anpacken. Die Kinder meinten: "Tolle drei Tage voller super Spiele".

Gruppe 10: Mode um jeden Preis (Frau Jütte)

Auf einem Ausflug nach Saarbrücken lernten die Kinder, was so alles schief läuft in der Herstellung von Mode und erfuhren, was sie selbst besser machen können. Die konsumkritische Stadtführung mit dem NES ist übrigens nicht nur für Kinder!

Gruppe 11: Guten Appetit...ist alles gut, was ich esse? (Frau Bisanz)

Beim Brot-Test schnitt leider das ungesündeste Brot am besten ab. Woran liegt das? Die Kinder lernten, dass Zucker zwar gut schmeckt, aber zu viel davon nicht gesund ist. Besser ein gesundes Frühstück, denn das macht fit für den Schultag! Gesund und trotzdem super lecker! Ganz anschaulich erstellten die Kinder ein Ernährungshaus. So konnten sie auf einen Blick Gesundes von Ungesundem unterscheiden. Erstaunt hatte die Kinder der Fettflecktest: Lebensmittel, die fettig sind, erkennt man am bleibenden Fleck auf dem Löschblatt. Wasserflecken verschwinden nach einiger Zeit wieder.

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